Archiv

10.12.2007

Sch(n)ee…
Noch 2 Wochen bis Weihnachten.
Am Mitwoch for einer Woche habe ich das traditionelle Weihnachtsgebäck “Christstollen” gebacken. Dabei musste ich allerdings ziehmlich improvisieren, da wir keinen Quark, selbstgemachtes Orangead und Citronat und ein recht freies Rezept hatten. Am Ende sah er dann aber doch so aus wie es sein sollte und ich habe ca.     1,5 cm Puderzucker auf der ganzen Oberflächer verteilt.
Am Freitag musste jeder im Orchester seine “addition music” vorspielen (d.h., dass man drei kleine Stücke bekommen hatt die mann in 3 Wochen lernen sollte und dann vor dem Lehrer vorspielen um die Note zu bekommen; dabei wurde allerdings nur darauf geachtet, ob man viel geübt hat.
Der Schnee kam von Freitag auf Samstag. Er kam leise und ungesehen auf Samtpfoten angeschlichen und plötzlich war er da. Es war überall weiß. Aller dings sollte dieser Schnee in der folgenden Woche zu Eis gefrieren und damit alle Gehsteige spiegelglatt und glatter warden.
Am Sonntagabend haben vermutlich tausende von Kindern in der Umgebung Eiswürfel über ihre Schulter aus dem Fenster geworfen und ihre Schlafanzüge          “auf links” getragen, denn das macht man damit der Schnee zu Eis gefriert und es für die Schulbusse unmöglich würde rechtzeitig bei der Schule anzukommen. Denn dann gibt es einen Schneetag und das heißt, dass die Schule 2 Stunden später anfängt oder gleich ganz geschlossen bleibt (es hat geholfen: am Montag die Schule 2 Stunden später angefangen).
Am Mittwoch habe ich ungefähr 6 Stunden (mit Pizzapause) in der Schule für unsere Nikolausaktion gearbeitet. Dabei konnten sich Schüler und Lehrer kleine Nikolaussäckchen bestellen die wir dan am 6.12. im Homeroom ausgeteilt haben. Ich habe mir ein kleines und Dragana,Vlatko und Nina ein großes Säckchen gekauft.
Organisiert wurde das Ganze vom Dutschclub der Schule.
Am Samstag habe ich mit Andrew und Peter einen Film über ExtremSkiing gesehen: “Warren Miller’s Playground” (Warren Miller ist der Produzent der seit 58 Jahren jedes Jahr einen Dieser Filme dreht). Es war wirklich extrem da die meisten Strecken die sie in dem Film gezeigt haben nur mit einem Helikopter zu erreichen sind und die Skifahrer auf diesen Strecken Saltos von 10-Meter Klippen machen. Sie haben auch ausgefallene Skiorte wie “Ski-Dubai” (eine Indoor-Piste wie in der Nähe von Neuss, nur viel größer; außerhalb der Halle ist Wüste, innen liegt Schnee) oder Japan.
Am nächsten Tag, gestern, haben wir unseren Wheinachtsbaum geholt und geschmückt. Dafür sind wir auf ein Feld gefahren und haben einen Baum selbst gesägt. Bis wir uns entschieden hatten war hat es bestimmt eine Stunde gedauert, da an jedem Baum irgendetwas nicht gestimmt hat. Am Nachmittag habe ich den Stollen angeschnitten und er war genau richtig: nicht zu trocken und genau richtig im Geschmack (deswegen haben wir auch schon ein Fünftel-Viertel gegessen). Am Abend hat es geschneit und daher haben wir heute wieder 2 Stunden später und ich konnte das hier schreiben.

 

10.12.07 14:34, kommentieren



29.12.2007

 

Weihnachten!
Am Samstag dem 15. Dezember hatte ich das erste Skitraining. Die Ausrüstung konnte ich mir zum Glück komplett zusammenleihen. Der Bus ist um 6.30 Uhr abgefahren. És war zwar sonnig aber trotzdem so kalt wie ich es in Deutschland noch nicht erlebt habe. Der Coach und auch die Anderen im Team sind zum großen Teil ziehmlich gut, einer fährt sogar internationale Rennen. Alles in allem würde ich sagen, dass ich hier viel lernen kann.
Der darauffolgende Mittwoch war unser Konzerttag, der wegen zu starken Schneefalles vom letzten Donnerstag verlegt wurde. So weit ich es beurteilen kann, sind die Vorführungen gut verlaufen: sowohl bei den Bands als auch bei den Chören.
 Am Samstag dem 22. bin ich mit Vlatko und Nina Ski gefahren. Es gab nicht so viel Sonne aber dafür war es bei weitem nicht so kalt und überfüllt. Ich bin ungefähr 10-mal über eine dieser 3-Meter Schanzen gesprungen, bis mir die Knie wehgetan haben. So almählich komme ich mit den Skies zurecht.
24.12.: Wheinachtsabend. Meine (deutsche) Familie hat mich erstmal um 18 Uhr aus dem Bett geklingel(MittelEuropäischeZeit).Dann haben wir die letzten Päckchen verpackt und unter denWeihnachtsbaum gelegt.  Am Abend sind Freunde gekommen und wir haben zusammen Ente mit Beilage gegessen. Danach hat Jeder ein Geschenk ausgepackt. Um Mitternacht war ich noch mit Dragana in der Kirche. Der Pfarrer war sehr angenehm und hat sich anscheinend auf dem Holzstuhl so wohl gefühlt wie in seinem Wohnzimmersessel. Der Gottesdienst ist lockerer vonstatten gegangen als ich es von Deutschland gewohnt war (vor allem da es eine katholische Kirche war). Die Kirche selber war sehr modern und hatte sogar einen kleinen Brunnen.
Der 25.12.: Weihnachtstag. Erst ausschlafen und dann Geschenke auspacken: das ist eine Rheihen folge an die ich mich gewöhnen könnte. Dazu hatten wir massig Schnee draußen, also ein sehr gelungenes Weihnachten. Der Tag bestand aus Essen, Ausruhen, Rausgehen, Essen und Schlafen (Und noch ein paar mal mehr Essen und Ausruhen).
Am 27. war das erste Skirennen: es war bewölkt, kalt und mittendrinnen hat es zu schneien angefangen, so das man nichts mehr gesehan hat. Die Strecke war nach internationalen Richtlinien abgesteckt und es gab zwei Durchläufe.
Die Spannung kurz vor dem Start ist beinahe unerträglich. Dein Herz schlägt so laut das die Leute im Tal es hören können sollten. Obwohl es kalt ist schwitzt du aus jeder Pore. Du stehst alleine vor der Startlinie und wartest auf das Signal. Dir wird der Countdown gegeben und du kannst los. Zuerst nimmst du ein bischen Fahrt auf, dann geht es um die erste Kurve. Die Strecke ist eisüberzogen und, da die Ski-kanten nicht besonders scharf sind, rutscht du ein bischen aus der Bahn. Du fängst dich wieder und machst weiter, während du dich daran zu erinnernversuchst was dir Coach und Teamkameraden erzählt haben: immer auf den Kanten fahren und Gewicht nach unten, Schultern parallel zum Hang. Einige deiner Muskeln verkrampfen sich aber du machst weiter, Kurve für Kurve. Dann,… die letzte Drehung und du bist auf der Zielgeraden. Ein bischen geradeaus und du hast es geschaft. Pure Erleichterung durchflutet deinen Körper und lockert deine Muskeln
Viele der erfahrenen Fahrer (und die mit genug Geld) haben “Speed-Anzüge”, die sehr eng und sehr kalt sind. Die besten Zeiten waren um 36 Sekunden, meine Zeit war 46,5 Sek und die weniger Guten hatten 50-60 Sek.
Gleich nachdem ich zurück gekommen war sind wir nach Philadelphia, Pensylvania gefahren. Dort haben wir die “Liberty Bell”, Die “Independence Hall” (hier wurde die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet) und das “Benjamin Franklin Museum of Science” besucht. Die “Liberty Bell” soll angeblich am 4.Juli 1776 die Unabhängigkeit Amerikas eingeleutet haben (was allerdings nicht bestätigt ist). Das “Benjamin Franklin Museum of Science” ist ein Museum ähnlich dem “Deutschen Museum” und enthällt viele interactive Austellungsstücke.
Philadelphia hat außer der Altstadt und der Neu(en)stadt eine Chinastadt (China town) in der wir, wie auch damals in New York, eine gebratene Ente am Stück (mit Hals und Kopf ) gekauft haben.
Am Abend des 29. sind wir dann wieder in Niskayuna angekommen

 

30.12.07 09:02, kommentieren


Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung