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Erst einmal muss ich sagen, dass die Webseite gesponnen hat und es es daher etws länger gedauert hat. (Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten und bitten um ihr Verständniss)

Halloween

Der heutige Mitwoch ist Halloween, der Tag an dem in Amerika (fast) alle Kinder und Jugentliche in Kostuemen rumlaufen und Candy einsammeln, waehrend in Deutschland alle andaechtig des Reformationstages gedenken.

Als ich heute Morgen in die Schule gekommen bin hatt es mich erst einmal umgehauen . Ich hatte erwarted, dass ein paar Leute in Kostuemen herumlaufen aber dem war nicht so: nahezu jeder war verkleidet und nicht nur in Guselkostuemen wie bei uns sondern in allen erdenklichen Formen und Farben. Eigentlich ging es genauso zu wie an Karneval nur ohne Music und die Verkleidungen waren noch viel einfallsreicher (z.B.  UPS-Box; imaginaerer Freund; igendwelche Schachteln; Madeleine, ihre 11 Mitschwestern und eine ueberdemensionale Nonne; Lumberjack uvm.). Am Abend bin ich mit Nina und ein paar anderen von Haus zu Haus gezogen (von den Suessigkeiten war nicht mehr viel uebrig als ich zurueck gekommen war, da ich schon alles aufgegessen hatte) wobei wir auf eine andere Gruppe gestossen sind, die mich daraufhin eine gute halbe Stunde ueber Deutschland ausgefragt haben (ich habe versucht einen eigenermassen guten Eindruck zu hinterlassen ).

Fuer die die wissen wollen ob ich am letzten Samstag nach Hause laufen musste kommt hier die Aufloesung:

Als ich mich das letzte Mal gemeldet habe hatt es schon wie aus Kuebeln gegossen (das ist spaeter auch nicht besser geworden, eher schlechter). Es war so nass, dass wir bis zum warm-up im Bus geblieben sind. Nach dem Warm-up waren schon alle bis auf die Knochen nass und auf der ganzen Strecke waren grosse Pfuetzen verteilt, um die man herrumgetanzt ist.

Der Start an sich war nicht besonders spektakulaer, abgesehen davon, dass es fuer die meissten von uns das Letzte war und daher von allen Ernst genommen wurde.

Die besagten Pfuetzen waren, wie sich herrausstellte, Teiche, um die nicht mehr herrumgetanzt wurde, sondern durch die man einfach durchlief. Das hatte zur Folge, dass alle Schuhe nach kuerzester Zeit absolut durchnaesst waren. Der Zieleinlauf war eine einzige Schlammspur auf der um jeden Zentimeter gekaempft wurde und ich muss leider sagen, dass ich es auch dismal wieder nicht geschafft habe mich gegen Aaron durchzusetzen. 100 Meter vor der Ziellinie war ich noch um einiges vor ihm aber da ich mir anscheinend zu sicher war oder einfach nicht wusste wie weit er hinter mir lief, hatt er mich wortgetreu auf dem letzten Meter ueberholt (ich brauche jemanden den ich jagen kann, dann bin ich viel schneller; wenn aber jemand hinter mir laeuft kann ich mein Tempo nicht einschaetzen und laufe unabsichtlich langsamer).

In diesem Moment aber war mir das so was von egal, da ich einfach nur froh war endlich alles hinter mir zu haben. Die Zeit die ich fuer meine letzten 5 CrossCountry-km gebraucht habe ist 19.39( das ist eine Verbesserung um 4 Sekunden zum letzten Mal auf dem gleichen Kurs). Es war wirklich unglaublich nass und dreckig: manche hatten weisse Socken an, welche hinterher Schwarz bis grau waren. Alle waren am Ruecken und an den Beinen Schwarz und so nass, dass es Ewigkeiten gedauert hatt um alles sauber und trocken zu bekommen. Ich weiß nicht warum aber Gott-sei-Dank
hatte ich ein Handtuch trockene Socken und ein andere Schuhe dabei, ansonsten wäre ich wohl for Kälte und Nässe eingegangen eingegangen.
(Übrigens: Coach hatte Mitleid und ich durfte doch mit dem Bus fahren; was für’n Glück)
Diesen Montag hatte ich dann noch mein finales  Abschlußtraining (das mir gezeigt hat, dass ich eindeutig noch nicht unter die ersten 10 gehöre, die noch 1-2 Rennen haben; das Nächste am Freitag). Da es mein letztes Training war muss ich es hier für die Nachwelt festhalten:            5 Minuten laufen (Normaltempo)
                3 mal 800 Meter  ( jeweils 3.20 Minuten)

                           3 mal 200 Meter ( jeweils 0.40 Minuten  und die  andere Hälfte der Runde langsam joggen)

                           5 Minuten laufen
                           2 mal 800 Meter
                           2 mal 200 Meter
                           5 Minuten laufen

PS: Ich bin schon 2 Monate in den USA

 

1 Kommentar 6.11.07 00:17, kommentieren



11.10.2007

In Köln fängt heute die Karnevalszeit an und hier ist bald  ‘Thangsgiving’

Also ab heute ist im Rheintal die Zeit der Pappnasen, Singvögel und Bierdrosseln.

Wir hingegen haben jetzt nächtens eine Außentemperatur von

-2 °C.

Am Samstag den 3. November war die Geburtstagsfeier von Dragana, die am 2.11. Geburstag hat ( zu dem Anlass hatte ich Blumen geholt und einen Kuchen gebacken,der, in aller Bescheidenheit, doch recht gut gelungen war). Mit dem Essen das wir im Vorneherein gekocht haben, dachte ich könne man eine ganze Garnison satt bekommen. Naja wie schon gesagt, dachte ich: die Wahrheit ist, dass, als alle Gäste gegangen waren, nicht mal mehr genug für ein Abend essen übrig war(und wir hatten wirklich sehr viel).

Von der englischen Kriegsfront gibt es Gutes zu berichten. Ich weiß nicht, ob es an mir oder daran liegt, dass ein paar Eltern mit meiner Englischlehrerin geredet haben (muss ziehmlich heftig gewesen sein), auf jeden Fall geht es aufwärts : A, B+ (für Gedichts-presäntation), B- (für Unterrichtsteilnahme)  und  das Alles obwohl ich davor bei ihr auf einer Gesammtnote von C- stand.

(A=1; B=2; C=3-4; D=4-5; F=6

Montag ist `Veteransday´ folglich keine Schule.

Ab nächstem Dienstag habe ich Skitraining. Während der Saison (falls Schnee liegt) werden wir zwei mal die Woche in die Berge fahren, das heißt ich komme um 21.00 nach Hause! Wir müssen für jedes Rennen, das wir fahren, 22$ zahlen. Das Training ist (Gott sei Dank) kostenlos (auch wenn ich mir die ganze Skiausrüstung zusammenleihen muss).

Für Concert Band haben wir jetzt drei Stücke bekommen, die wir vor unserem Lehrer spielen müssen um unsere Note zu bekommen. Dabei wird allerdings der Aufwand bewertet den man betrieben hat um sie zu lernen und nicht wie fehlerfrei es ist.

Hier noch ein paar Fakten :

 Das Sprudellwasser hier ist meißtens chemisch reines H2O  mit viel  CO3 (also pures Wasser mit Kohlensäure ; womit bewiesen wäre, dass man nicht stirbt wenn man salzfreies Wasser trinkt-oder jedenfalls nicht in den üblichen Mengen).

Meine Bettdecke ist mit Daunen gefüllt. Das führt dazu, dass sie sehr weich ist aber andererseits kommen die Federn irgendwie aus der Decke heraus. Das wiederum heißt, dass die Decke viele kleine Stacheln hat (die Federkiele) und ich eigentlich jeden Tag staubsaugen könnte, da der Boden am Morgen immer mit weißen Flauschfedern übersäht ist, gerade so, als ob es geschneit hätte.

Die FremdsprachenlehrerInnen an meiner Schule haben  ein kleines Schiebwägelchen auf dem jeder! einen Laptop und einen Beamer stehen hat (das ist eigentlich praktisch wenn man bedenkt, dass sie dadurch nicht alles unterm Arm tragen müssen auch wenn ich nicht die Ausgaben für Elektronikreparaturen sehen möchte).

11.11.07 23:34, kommentieren

25.11.2007

DC & Thanksgiving

 Nach einer etwas größeren Pause melde ich mich wieder einmal.

Am Freitag dem 16.11. sind Dragana, Nina und ich nach Washington DC geflogen (Vlatko war schon da weil er dort geschäftlich zu tun hatte). Da unser Flug um 8.30 Uhr war, wurden wir für diesen Tag von der Schule befreit. Bis wir am Flughafen waren hatte ich keine Ahnung wo wir hinfliegen und war daher positiv überrascht als es DC hieß. Wir sind in Baltimore gelandet , dann mit dem Zug nach Maryland (der Staat in dem Wachington DC liegt allerdings gehört er nicht dazu ; es ist so wie mit Berlin und Brandenburg) und dann mit der Metro bis vor das Lincoln Memorium. Dann sind wir an dem großen Obilisken vorbei und zu unserem Hotel (ein 4-Sterne-Hotel) das anscheinend irgendwie in Verbindung mit dem “Major League Cup” in Verbindung steht. Am Abend waren wir beim Italiener. Am Samstag sind wir am Congress, am White House und am Franklin Memorium vorbei gefahren, waren im “International Spy Museum” und im Hirschhorn Museum (ein Kunstmuseum). Am Sonntag sind wir mit dem Auto 7 Stunden lang zurück gefahren.
Montag und Dienstag war Schule aber schon am Mitwoch hatten wir Thanksgiving-Ferien und am gleichen Tag sind Jim und Darcy gekommen (er ein Professor an Virginia Tec  und sie Editor und Künstler). Darcy hatt ziemlich viele Allergien und Intollerranzen ( Schweinefleisch, Weizen, Lactose, Soja u.v.m) und irgendeine Muskelkrankheit, kommt damit aber sehr gut zurecht und ist sehr nett.
Am Donnerstag kommen noch ein serbisches Ehepaar (das aber auch in den US wohnt ) und Huan (ein Spanier der jetzt auch in den USA wohnt und der mit Vlatko und mit meinem Vater an Virginia Tec studiert hat)und seine Frau( die aus den Iran stammt. Diese Gesellschaft hat eine Art Tradition hinter sich da sich einige schon seit 15 Jahren immer an Thanksgiving treffen..Wir waren 10 Leute und alle in den USA wonhaft (wenn vielleich auch nur für ein halbes Jahr) aber nur 3 waren hier geboren (Nina, Darcy, Jim) und keiner  konnte nicht eine andere Sprache außer Englisch fließend sprechen. Später kam auch noch Vlatkos Bruder Ivan (der allerdings in Serbien wohnt) dazu. Zu essen gab es viel Ente und einiges mehr (viel Desert).
Es ist Tradition, dass man am Tag nach Thanksgiving um 4 Uhr oder so aufsteht, da um 5 Uhr die Geschäfte aufmachen und es immer sehr viele Spezialangebote gibt und die meißten Leute und Läden haben jetzt schon die Weihnachtsbeleuchtung draußen.
Am Samstag waren wir bei Huan eingeladen und auf dem Rückweg haben wire in Haus gesehen das so viele Lichter hatte , das es fast taghell war (zB. rießige beleutete aufblasbare Schneekugeln und Weihnachtsmänner ).
Heute hatten wire in letztes mal Barbecue und es gab sehr viel gutes Fleisch (Rind, Lamm).
Hier ein Link zu einigen meiner Bilder:
http://s238.photobucket.com/albums/ff232/max-o-t-b-p/

3 Kommentare 26.11.07 04:40, kommentieren


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