21.10.2007
Das Ende der Saison nähert sich
Der Dance war sehr unterhaltsam und ich bin froh, dass ich hingegangen bin. Die Gänge zu der Dance-Halle  (eine Sporthalle) waren komplett mit Plakaten tapetziert und die spärlich beleuchtete aber umsobesser beschallte Halle wurde vo Lichterketten umgeben aun man stand auf einem roten Teppich (Tuch). Es war sehr beeindruckend und sogar die Mädchen sahen besser als aus gewöhnlich (mag in erster Linie daran liegen, dass es, wie schon erwähnt, dunkel war). Da ich ca 2 Meter von den Boxen entfernt stand, die in der ganzen Halle zu hören sein sollten, habe ich danach ein paar Stunden alles wie durch eine dicke Wand gehört. (Übrigens es kam wirklich fast jeder mit Hemd und Anzugshose und die Meisten mit Krawatte).
Am Dienstag war wieder ein Rennen auf unserer Heimstrecke (wie das erste Rennen).
Allerdings habe ich mich diesmal richtig schlecht gefühlt und bin auch nur 20.54 Minuten gelaufen. Das „Regengeprassel“ habe ich auch gehört, wenn auch schwächer als das letzte Mal, da das Feld weit auseinander gezogen war. Arron ist für die erste Meile vor mir gelaufen, dann hinter mir. Vor dem Rennen hat eine Gruppe von Schülern  (unterdenen ich mich zufälligerweise auch befand) unschmeichelhafte Fotomontagen eines Läufers des anderen Teams unter vorbeirennenden Leuten verteilt. Frank, der das Bild bearbeitet, und Matt, der die Bilder verteilt hat, wurden beide für 5 Tage von der Schule suspendiert( ein gewisser Fabian weiß, wie das ist). Glücklicherweise habe ich das Bild niemandem gegeben, andernfalls hätte ich jetzt große Probleme( die andere Schule hat nämlich unseren Prinzipal angerufen; nicht gut). Solche Sachen werden hier sehr ernst genommen.
Am Donnerstag hat unser Konzert stattgefunden. Es sind zwei Chors und zwei Bands, darunter unsere, aufgetreten.Soweit ich es beurteilen kann waren die Chöre sehr gut und sowohl wir als auch die Jazz-Band haben nicht schlecht gespielt( auch wenn ich finde, dass die Anderen besser geklungen haben).
Am Freitag war noch ein Rennen in Iroquois. Ich habe mich diesmal sehr viel besser gefuehlt und bin auch mit einem finalen Schlusssprint durchs Ziel. Die letzten 100 Meter waren (mal wieder) ein ein Kopf-an-Kopf-Renne, nicht gegen Arron, das ich
(mal wieder ) um 1 Meter verloren habe. Allerdings mit dem Unterschied, dass ich diesmal 10. bin( auch wenn es nur ein JV-Rennen ohne  Varsity-Laeufer war, ansonsten waere ich 40.) und eine Medallie bekommen habe (von 2006, da sie das Rennen im letzten Jahr abgeblasen und die Medallien behalten haben). Das war das vorletzte Race in dieser Saison.
Am Samstag haben wir im Kino „Michael Cayton“ mit Georg Cloony gesehen. Es war ein sehr verwirrender Film und ich habe ohne Hilfe ungefaehr die Haelfte verstanden.
Heute waren wir irgendwo in NY State wandern. Die Baeume sind hier fast noch kraeftiger gefaerbt als in Deutschland.Nachmittags waren wir nach 1,5 Monaten mal wieder Wasser kaufen (126 Liter!) und am Abend gab es den Film „Fargo“ und selbstgemachte Pizza.

( Die ae, oe, ue und ss  sind nicht moeglich da ich heute von einem Schul-PC mit amerikanischer Tastatur schreibe)

1 Kommentar 23.10.07 01:50, kommentieren

Werbung


Es wird immer besser...
Das 2-Miles-trial war nicht so hart wie vermutet aber es war noch heißer als ich gedacht hatte (meine Zeit für 2 Meilen 13.16 min). Danach haben wir 45 min  Ultimate Frisbee gespielt ( das war dann härter als das trial). Ich werde almählich immer beser, kann die Frisbee auf 3 verschiedene Arten werfen (1 Vorhand, 2 Rückhand) und sogar ab und zu fangen. Am Abend gab es dann eine sogenannte „Pastaparty“, das heißt es kommt jeder der möchte zu dem Haus eines Läufers (dabei wird abgewechselt) und die Sachen, die man mitbringt, sind von der Jahrgangsstufe des Einzelnen ab ( zur Auswahl stehen : Getränke, Brot, Pasta, Salat und Dessert).
Am Sonntag und Montag war ich mit meiner Gastfamilie in Manhattan. Das war für mich der erste Besuch dieser 20-Millionen-Stadt ( das eine Mal im Alter von 1 Jahr zählt nicht). Wir haben in einem kleinen Appartement (mit klein meine ich 40m² für 550000$ )in Chelsea(einem Teil von Manhattan) übernachtet. An diesem Abend waren wir dann noch am Timesquare. Das ist etwas was man sehen muss, man kann es nicht wirlich beschreiben( was daran liegt, dass ich nicht soo viel schreiben möchte). An allen Häusern sind riesige Leinwänden angebracht, die mit ihrer Werbung scheinwerferartig alles um sie herum erhellen. Der wolkenbehangene Himmel ist so hell wie sonst nur am Tag (das Phänomän kennt man in Deutschland auch von großen Städten wie München oder Köln, wenn auch nicht so extrem).
Nach einem Besuch im Hardrockcafé NY  wo ich mir ein Souvenierglas gekauft hab( man kann nie früh genug mit Souveniers anfangen).
Am Dienstag war es nass und kalt und ein Rennen in Saratoga. Mit einem der anderen Läufern, Arren, habe ich eine Rivalisation( freundschaftlich) was dazu geführt hat, dass wir zusammen die letzten 1000 Meter immer schneller wurden und die letzten 100 Meter ins Ziel gesprintet sind, da keiner gegen den anderen verlieren wollte. Da er aber ein sehr guter Sprinter ist und seine beste Distanz zwischen 200 und 400 Metern(die werden im Allgemeinen komplett gesprintet) liegt kommen wir zwar
Kopf an Kopf ins Ziel aber er doch einen Meter vor mir( dank dieses Sprints habe ich die 20-Minuten-Marke gebrochen: 19.55 min). Da ja die Top 21 heute nach Manhattan fährt um Morgen dann eines der größten Rennen der Saison zu laufen und Arren mit von der Partie ist, nehme ich an, dass ich 22. im Team bin( von 36, also zufriedenstellend). Auf jeden Fall habe ich mich danach gefühlt wie sonst noch nicht (das ständige Überschreiten seiner körperlichen Grenzen kann einem richtig gut tun).
Am Donnerstag haben wir unser theaterstück für Creative Writing abgegeben. Da wir es aber am Mittwoch hätten einreichen sollen haben wir genau 0 von 25 Punkten gekriegt(ich mag...den Rest könnt ihr euch denken). Ich meine, jeder normale Lehrer hätte uns Punkte abgezogen, 5 für jeden Tag zu spät oder so, aber nicht gleich alle.
Heute wurden die Stücke vorgetragen( von jeweils einer anderen Gruppe als die die es geschrieben hat). Die Zuschauer sollten sich dazu Notizen machen, da ich jedoch von einigen Stücken ¼ und von anderen garnichts verstanden habe, konnte ich nicht wirklich irgendetwas aufschreiben. Das hat diese Hexe scheinbar gesehen und sammelt promt alle Notizen ein um uns Beteiligungsnoten zu geben und ich habe natürlich nichts( ich wette das hat sie mit Absicht gemacht, alles Andere gibt keinen Sinn).
Heute Abend war „Homecomeing“ das ist ein Footballspiel bei dem sich fast alle Schüler der Stufen 8-12 und viele Erwachsene versammeln( das Spiel an sich ist für die wenigsten der eigentlche Anlass zu kommen, viel mehr die Tradition und die ganzen Leute. Die Stimmung ist hitzig auch wenn die Temperatur das Gegenteil verlangt: es sind annähernd Minusgrade( diesmal übertreibe ich nicht, das können ein paar Hundert durchgefrorener Leute bestätigen: ich hatte ein Hemd einen Pullover und eine Jacke an und ich habe gezittert wie sonstnochwas) und die Verkäufer mit ihrer heißen Schokolade haben sich eine goldene Nase verdient. Morgen ist der Homecomeing-dance, zu dem man eigentlich einen Anzug anziehen sollte( habe ich jetzt zufälligerweise nicht dabei aber ich muss mir für das Konzert unserer Band am Donnerstag sowiso noch eine schwarze Hose kaufen). Zu dem Dance sind auch wieder die Läufer da...
 

1 Kommentar 13.10.07 17:58, kommentieren

04.10.2007

1 Monat: schon sind 1/5 meines Aufenthaltes verflossen
In Creative Writing heben wir unsere neueste Version des PersonalEssay benotet bekommen (15 von 20 Punkten; ich mag diese Frau wirklich nicht).
Die nächste Aufgabe lautet ein Minimum-7-Seiten-Schauspiel  zu schreiben( habe ich schon erwähnt, dass ich die Frau nicht mag?). meine Gruppe( 2 Leute) haben jetzt schon 2 Seiten und Morgen sollten daraus eigentlich 7 geworden sein. Unser Thema ist  ein ausgedehnter „wie sage ich Nichts auf 7 Seiten“-Dialog und  ein selbst-erdachter Baseball-Zehnkampf zwischen einem NY-Yankee- und einem Boston-Redsox-Fan (die beiden Vereine mögen sich in dem Maße wie Düsseldorfer und Köllner oder Preußen und Bayern).
 Ich habe einen sehr guten Zeitfüller gefunden: Ulimate Frisbee. Es ist im Grunde Football mit einer Frisbee anstadt eines eiförmigen Balls, das heißt man wirft sich gegenseitig die Fribee zu und versucht so über die Endzone zukommen wäarend das andere Team damit beschäftigt ist diese Pässe abzufangen. Es gibt hier Leute(die Mehrzahl um genau zu sein) die die Plastikscheibe 50-100 Meter weit werfen und andere ( ebenso die Mehrzahl) die sie dann auch wieder fangen ich werde allmählich immer besser um bringe sogar schon einen eigenermaßen geraden Wurf hin. Einmal haben wir währed des Trainings, als wir laufen sollten,  zu 10t U-Fribee gespielt und wurden anscheinend von einem anderen Läufer dabei gesehen, der dann brav zum Coach gedackelt ist und ihm alles erzält hat. Der hat aber nichts zu uns gesagt, da wir am darauf folgenden Tag wirklich hart trainiert haben( Zwölf 400-Meterläufe und dann noch eine Runde mit allem was wir hatten; mein Durchschnitt für die 12 war ca. 1.30 Minuten  und der letzte Lauf 1.10 Minuten).
Am Samstag hatten wir unser zweites Rennen im 80 Meilen entfernten Utica. Da wir dorthin 1,5 Stunden mit dem Bus fahren müssen und dieser schon um 7.30 Morgens losfährt), heißt es heute: 6.30 Aufstehen( geplant war 6.00 aber das habe ich nicht hinbekommen). Vlatko hatte mir im Vorneherein ein Buch über das Laufen geschenkt in dem unter anderem ein Kapitel der Ernährung gewidmed ist. Es ist unglaublich was man als Sportler alles beachten muss (ich habe mich noch nie um die Nährwärte auf Verpackungen gekümmert und jetzt lese ich kaum noch etwas anderes) Zum Beispiel werden Carbohydrats als wichtiger Energiespender für Muskeln während eines Rennens genannt und dass man ungefähr 4 Tage vor einem Wettkampf seine Ernährung auf hauptsächlich die besagten Carbohs.umstellen und viel Wasser trinken soll( das führte dazu das ich Mittwoch bis Samstag im Schnitt 6 Liter pro Tag getrunken habe). Am Samstag bin ich also in AllerHergottsFrühe aufgestanden um mir noch eine Art Sportdrink zusammen zumixen( ich würde keinem, den ich auch nur halbwegs schätze, raten Zucker, Salz, Zitonensaft, Wasser und Honig mischen; es schmeckt unausprechlich wiederlich). Zum Glück hat mir Dragana danach 12 Flaschen echten Sportdrinks gekauft.
 Der Tag ist sehr kalt und es wird bis zu unserem Start nur kaum merklich wärmer. Das Rennen an sich läuft nicht ganz so anstrengend wie letztes Mal aber am Ende bin ich noch mehr am Ende(ich bin diesmal die letzten 50 Meter gesprintet) und mein Magen fährt noch bis zum Ende des Tages Achterbahn. Meine Zeit ist 20.54 Minuten dafür waren auf der Strecke auch sehr viel mehr Hügel( und zwar steile!). Unser Team hat übrigens nach Punkten sowohhhhhhhl(exklusiv für meine Großmutter) das Varsity-Race (die 7 Besten aus jedem Team) als auch das JV-Race (JuniorVarsity-alle anderen) gewonnen .Soweit ich weiß ist das das bisher beste Ergebnis des Teams.
Morgen ist ein 2-Meilen-Zeit-Trial und es ist glühende Hitze vorhergesagt( na das kann ja heiter werden; ich habe gehört beim letzten Mal hat sich einer übergeben)
Und am Dienstag ist ein weiteres hartes Race in Saratoga angesetzt.
Diese beiden Tage entscheiden, wer am nächsten Samstag zum größten Rennen in Manhattan!! mitkommt.Natürlich habe ich auch schon mit meiner Bewässerung angefangen( folglich muss ich am Tag ca. 15 mal auf die Toilette).

 

3 Kommentare 5.10.07 03:21, kommentieren

24.09.2007

Das 1. Rennen
Heute ist mein erstes 5km Rennen in den USA.  Zum Austragungsort kann man entweder mit dem Bus oder einem Teamkameraden fahren. Ich fahre mit Frank, einem dunkelhäutigen, sehr netten 16-Jährigen der übrigens auch als Trompeter in meiner Concert Band spielt. Wenn man zum ersten mal ohne einen Erwachsenen in einem Auto fährt merkt man ein bischen was von der „Amerikanischen Freiheit“.
Während der Wartezeit werden Kartentricks gezeigt  und ein paar Läufer bemalen sich mit Glitzerstiften (z.B. Blitze auf die Unterschenkel). Ich muss erst mal dafür sorgen, dass ich mein Trickot vom Coach bekomme (ja, wir rennen in Trickos. Die sind eigentlich sogeal richtig bequem, da sie ärmellos sind). Außer uns rennen noch drei andere Schulen (nicht die Schulen aber Schüler dieser Schulen). Ich stopfe die ganze Zeit irgendein Süßzeug in mich rein ( vermutlich vom naiven Glauben beseelt, dass ich durch das Übermaß an Zucker schneller mehr Energie zum Laufen habe; ich kann froh sein, dass ich mich nicht übergeben habe). 
Nach ungefähr 1-2 Stunden Warten und ziemlicher mentaler Motivation seitens des Coaches und eines anderen Läufer ,der eine kleine Rede hält (Rede im Sinne von extremen Motivationsausdruck) starten wir (davor sind noch die Jüngsten und die Mädchen gelaufen). Für einen Außenstehenden muss es unglaublich seltsam aussehen wenn ungefähr 80 Jungen sich für einen unerklärlichen Grund die Kehle aus dem Laib rennen. Die ersten 100 Meter werden vor Augen eines großen Publikums zurück gelegt (das heißt, dass diese Strecke einem Sprint gleichkommt, da Jeder zeigen will wie schnell er ist; wenn man dann aber in den Wald einbiegt werden alle schlagartig langsamer) . Nach 500 Metern höre ich ein Prasseln, dass wie eine Regenfront klingend auf mich zukommt (ich glaube jeder kennt dieses charakteristische, unaufhaltsam näherkommende Rauschen). Es stellt sich aber heraus, dass es nur das Knirschen des sich nähernden Kiesfeldes unter den Füßen der vor mir Laufenden ist.
Ungefähr in der Hälfte des Kurses fangen meine Fußsohlen an Feuer zu fangen und ich bekomme Seitenstechen (normalerweise hörche ich in so einem Moment auf zu laufen; diesmal nicht). Der Kurs ist wie folgt: zuerst über eine kurze Ebene( die besagten 100 Meter), dann in den Wald und dort eine Runde drehen. Danach wieder aus dem Wald raus, wieder raus und die gleiche Runde noch einmal laufen bevor man auf die Zielgerade kommt. Als ich gesehen habe, dass ich die ganze Runde wiederholen muss, bin ich fast zusammengebrochen. Entlang der Strecke sind kleine Hütchen mit Meilen- bzw. Km-Angaben(5km sind 3.2Meilen). Folglich sieht man während der Rundläufe die Zahlen in vermischter Reihenfolge, was absolut verwirrend ist, wenn man abgehetzt einen Berg erklimmt. Auf den letzten 1000 Metern bin ich soweit, das ich nur noch sterben möchte (im Vornehinein, im Nachhinein oder als Unbeteiligter kann man das nicht nachempfinden aber es ist wirklich so extrem).Wie ich ja schon erwähnt habe beende ich normalerweise alle Läufe auf Zeit mit einem Sprit aber dazu fehlt mir einfach die Kraft( ich behaupte, dass ich bei so etwas einen sehr starken Willen habe, aber das ist zu viel).
Ich beende als insgesammt 58ster, im Team bin ich 19. aus 30. Meine Zeit ist 20Minuten und 44 Sekunden.
Es ist ein einmaliges Gefühl als komplet erschöpftes Elend durch die Gegend zu kriechen und jedem dahergelaufenem, rot-weißen (das sind die Farben von Niscayuna) Wesen ein „good job“ zuzurufen und das Gleiche zurück zuempfangen.
Gegen 7.30 bin ich wieder zu Hause, am Ende und doch glücklich.

 

1 Kommentar 27.9.07 23:34, kommentieren

20.09.2007

20 Tage!
Mit dem heutigen Tag bin ich bisher die längste Zeit ohne irgenein Familienmitglied im Ausland. So lange kommt einem das eigentlich gar nicht vor.
Es ist echt unglaublich: wenn ich am Morgen aus dem Haus gehe fiere ich, obwol ich einen Pullover und eine Jacke anhabe (am Montag konnte man seinen Atem sehen) und am Mittag komme ich aus dem Schwitzen nicht mehr heraus; es herschen hier Temperaturunterschiede  von gefühlten 0° bis gefühlte 40°.
Den Französischkurs kann ich nicht wechseln (esseidenn ich gehe in den Kurs mit dem höchsten Niveau) da die Alternativkurse sich alle mit Concertband überschneiden. Dafür habe ich heute einen Fr-Test mit 14 von 14 Punkten wiederbekommen (gut, er war banal: die Präsenskonjugation von avoir/être/faire/aller)
und gleich einen Neuen geschrieben (der genauso banal war).
Auch in Mathe haben wir heute eine Test geschrieben. Zur Vorbereitung hat sich die Lehrerin mit mir gestern in der Pause zusammen gesetzt um zu prüfen ob ich alles verstehe (das ist etwas was ich sehr an den amerikanischen Schulen schätze; in Deutschland kenne ich keine/n Lehrer/in die das machen würde-von sich aus). Am Ende verstand ich dann, dass ich alles verstehe.
Gestern habe ich den 500-Wörter-Aufsatz für Creative Writing zurückbekommen. Das Einzige was die Lehrerin zu meinem Meisterwerk hinzugefühgt hat ist ein Häckchen ! Ein kleines, unbedeutendes Häckchen für Stunden von Arbeit ( 2-3 Stunden). Ich glaube die Lehrerin mag mich nicht (ich sie übrigens auch nicht).
Am Dienstag wurde ich für die Schülerzeitung interwiewt und heute ein Foto von allen Austauschschülern und dem Austauschlehrer gemacht.
Das XC-Training war heute sehr entspannend: fünf mal  800 Meter. Meine Zeiten (falls sie irgendjemanden interessieren) sind 3.02/ 3.08/ 3.05/ 3.04/ 2.53 . Danach noch einige Downhillsprints (um die Fähigkeit abschüssige Strecken zum Beschleunigen zu nützen zu verbessern) und Warm-Down (heißt für mich nach Hause radeln).

 

21.9.07 00:55, kommentieren

14.09.2007

Die wollen mich echt umbringen
Heute ist für alle Schüler meiner Schule aufgrund eines Konferrenztages frei aber wir haben trotzdem XC-Training und das hat es heute in sich:
Ich habe mir die Zeit wie immer gut eingeplant (das heißt ich bin im letzten Moment los doch normalerweise reicht mir die Zeit dann ) aber als ich dann in die Garage komme ist das Schloss vom Fahrrad weg. Also darf ich die 1-1,5 Meilen zur Schule rennen (und das in 8 min). Das Warm-Up kann ich mir zum Glück sparen. Dann zeigt der Coach eine Rundstrecke über 1 Meile.
Die Aufgabe ist klar und die Meile und 6.35 Minuten später bin ich schon richtig fertig aber dann kommt der Coach und sagt, dass wir das Ganze noch 2 Mal machen dürfen. Für die beiden Meilen habe ich 6.38  und 6.35Minuten gebraucht und fühle mich danach wie unter Drogen (nicht das ich wüsste wie sich das anfühlt aber ich stelle es mir eben so vor ). Ich nehme alles nur noch verschwommen war.
Dann dürfen wir auch noch ein paar Sprints machen. Jetzt hätte man mich schon in Notaufnahme bringen können  aber ich darf ja noch nach Hause joggen. Dort liege ich dann nur noch in der Ecke.
Lange ausruhen kann ich nicht, da ich Dragana „freiwillig“ bei den Vorbereitungen zu irgendeinem Projekt helfe, das sich ´Geen Material`nennt (das ist eine Messe zum vorstellen von „revolutionären“ Fortschritten in Sachen Hauseinrichtung und
 –ausrüstung auf umweltfreundlicher Basis; zB. Ein sensorischer Wasserhahn mit einem winzigen Solarpanell anstatt einer Batterie: als ob sich das wirklich lohnt! Die sollten lieber mal die Klimaanlagen in ihren Schulen runterdrehen).

2 Kommentare 16.9.07 22:16, kommentieren

12.09.2007

Amerikanischer Stolz in Ehren aber in Fremdsprachen hat der nichts zu suchen
Da mir der Französischunterricht einfach zu einfach ist (und die Lehrerin hat einen ganz fürchterlichen amerikanischen Akzent; es leben an dieser Stelle mal alle Fremdsprachenlehrer die ihre eigene Sprache lehren- da sehne ich mich manchmal wirklich zur Frau Schleeger(avec deux ee) zurück), habe ich mich dazu durchgekämpft einen höheren Kurs zu belegen. Im Moment bin ich im Fr4R-Kurs.Um zu wechseln wurde ich zum Femdsprachenleiter geschickt, Mr Austin, der übrigens 5 Fremdsprachen fließend beherscht(Deutsch, Tschechisch, Italienisch, Spanisch, Französisch). Der fängt dann auch gleich an auf Französisch zu sprechen und eröffnet mir, dass er der Lehrer des von mir gewünschten Kurses ist. Wir bemerken sehr bald, dass es zwar möglich für mich wäre in den Kurs zu wechseln aber dass es sehr viel Arbeit wäre (das ist natürlich ganz schlecht) also entschließen wir uns, dass ich nicht den 3 Stufen höheren Kurs Fr5H sondern den 1 Stufe höheren
Fr4H( Fr5R wäre vielleicht noch besser gewesen aber der überschneidet sich mit Deutsch was ich auf keinen Fall wechseln will). Abgesehen davon bringt mich diese verdammte Aircondishening-Anlage noch um. In unserem Französischraum hat es bestimmt Minusgrade; es ist echt furchtbar. Ich bin mir sicher, dass die diese Anlage auch im tiefsten Winter anschalten.
In Mathe mache ich zwar immer mehr richtig aber verstehe immer weniger; klingt komisch ist aber so.
Die Geschichtslehrerin ist ein albernes Energiebündel Anfang 30 aber ansonsten ganz nett.
Heute sind wir 80 Minuten lang gelaufen und das bei mindestens 30 gefühlten Grad Celsius. Danach war ich seltsamerweise nicht mal richtig tot (anscheinend gewöhne ich mich doch daran).
Morgen ist Rash Hashanna (das jüdischer Neujahr von dem ich glaube, dass es so geschrieben wird) deswegen haben wir frei.

16.9.07 22:13, kommentieren


Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung