23.1.2008

Lang, lang ist’s her...
...das ich das letzte mal etwas geschrieben habe.  Das liegt daran, dass ich die letzten Wochen fast 24/7 (24 Stunden am Tag, / Tage die Woche) irgend etwas zutun hatte aber da ich doch noch 2 Wochen länger bleibe (Abflug also am 8.2. anstelle von 25.1.)
An Sylvester hatten wir Gäste im Haus und haben zu diesem Anlass ein halbes Spanferkel gebraten (die andere Hälfte wurde eingefroren). Es war also ein ganzes Schwein: mit Kopf und Füßen und Ringelschwanz. Mein Gastvater hatt dem Tier am Nachmittag eine Gehirnoperation verpasst (das Schwein hat garantiert nichts mehr gefühlt). Daher gab es danach für ihn und mich Spanferkelhirn auf Brot. Mein Magen hat zwar sehr heftig rebelliert, aber alles in allem war es doch geniesbar.
Im Fernseher haben wir um Mitternacht den „New York Balldrop“ gesehen (was es ist habe ich allerdings nicht wirklich mitbekommen; hauptsächlich eher eine Tradition).

 

Am 6.1. ist der orthodoxe Weihnachtsabend aber da Vlatko da schon auf  einer Dienstreise ist haben wir mit Freunden am 5. gefeiert. Auch diesmal gab es einen Strumpf mit „Sweets“ (eine Tradition die ich garantiert zu Hause weiterführen werde). Zusammen mit dem ersten ergiebt er ein Paar Skisocken, die aber zu flauschig für ihre ursprüngliche Besimmung sind, sodass ich sie einfach als Wintersocken trage.
In der zwischen Zeit hatte ich zwei weitereSkirennen: beim ersten war ich mittelmäßig gut, beim zweiten der letzte im Team (das könnte aber daranliegen, dass ich 10-Jahre-alte Ski fahre und durch mein ständiges Rutschen ca. 20 Meter mehr als die anderen fahre). Alles in Allem macht es aber doch ziehmlich viel Spaß. Wenn ich mit Vlatko und Nina ab und zu am Wochenende Ski-fahre springe ich auch von Schanzen (diesen 2 Meter hohen und 5 Meter weiten Rampen; ich habe mir auch noch nichts gebrochen).
Zwischedurch war der Schnee fast komplett geschmolzen und im Moment ist es eher Schneematsch, allerdings gepaart mit sehr gutem Wetter
In der Schule hatten wir die Halbjahresprüfungen in den meißten Fächern abgelegt und in Geschichte und Englisch hatten wir jeweils ein großes Projekt, allerdings beide zur gleichen Zeit. Für Geschichte habe ich ungefähr 12-15 Stunden gearbeitet (das liegt nicht am Fach sondern an der guten Lehrerin) und für Englisch wenn’s hochkommt 1 Stunde (liegt auch nicht am Fach sondern an der eben, also, nicht so guten Lehrerin). Die hatte ich aber heute bei meiner Abschlussprüfung das letzte Mal. Diese Woche ist „Regents Week“, das heißt, wer eine Prüfung hat kommt für diese 1,5 Stunden in die Schule und der Rest der Woche it frei. Für Geschichte haben wir ein „Primer“ geschrieben. Das it eine Art Buch zu einem bestimmten Thema in dem für jeden Buchstaben im Alphabet ein Wort in Versform erklärt wird. Normalerweise muss man das Ganze alleine und reimend machen aber da ich Austauschschüler bin habe ich, wie auch an anderen Stellen, Sonderrechte und kann es mit 2 anderen Austauschschülern schreiben und es mus nicht einmal gereimt sein. Also hatten wir die Arbeit für die Recherchen unter uns aufgeteilt und am Ende habe ich Alles zusammen verarbeitet und das Layout gemacht. Allerdings musste ich fast alles nochmal editieren da die Ergebnisse nicht wie geplant waren.
Mein Homeroom-teacher hat uns (wegen mir) 2 große Schachteln Donuts mitgebracht (es sind wirklich süße Kalorienbomben) die fast alle nach 5 Minuten weg waren. In Französich haben wir, weil wir dachten ich würde am 25.1. fahren, eine Art Abschlussfeier gehalten; mit Beagles (Vollkornkringel, die hier aus unerklärlichen Gründen der absolute Hit sind) mit „Cream cheese“ und Keksen.

In der letzten Woche waren wir auch einmal Bowling. Dabei kam die passende Bemerkung auf: „Are the people here fat because they bowle or do they bowle because they’re fat?“. Der Ort an dem wir waren hette 40 parallele Bowlingbahnen und fast alle waren besetzt. Es war beeindruckend wie viele Strikes und Spares erlangt wurden (nicht von uns). Am Ende hatten wir aber trotzdem ein paar mal „alle Zehne“ geworfen.

PS: auch wenn's spät kommt: ein föhliches neues jahr euch allen.

1 Kommentar 23.1.08 20:24, kommentieren

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29.12.2007

 

Weihnachten!
Am Samstag dem 15. Dezember hatte ich das erste Skitraining. Die Ausrüstung konnte ich mir zum Glück komplett zusammenleihen. Der Bus ist um 6.30 Uhr abgefahren. És war zwar sonnig aber trotzdem so kalt wie ich es in Deutschland noch nicht erlebt habe. Der Coach und auch die Anderen im Team sind zum großen Teil ziehmlich gut, einer fährt sogar internationale Rennen. Alles in allem würde ich sagen, dass ich hier viel lernen kann.
Der darauffolgende Mittwoch war unser Konzerttag, der wegen zu starken Schneefalles vom letzten Donnerstag verlegt wurde. So weit ich es beurteilen kann, sind die Vorführungen gut verlaufen: sowohl bei den Bands als auch bei den Chören.
 Am Samstag dem 22. bin ich mit Vlatko und Nina Ski gefahren. Es gab nicht so viel Sonne aber dafür war es bei weitem nicht so kalt und überfüllt. Ich bin ungefähr 10-mal über eine dieser 3-Meter Schanzen gesprungen, bis mir die Knie wehgetan haben. So almählich komme ich mit den Skies zurecht.
24.12.: Wheinachtsabend. Meine (deutsche) Familie hat mich erstmal um 18 Uhr aus dem Bett geklingel(MittelEuropäischeZeit).Dann haben wir die letzten Päckchen verpackt und unter denWeihnachtsbaum gelegt.  Am Abend sind Freunde gekommen und wir haben zusammen Ente mit Beilage gegessen. Danach hat Jeder ein Geschenk ausgepackt. Um Mitternacht war ich noch mit Dragana in der Kirche. Der Pfarrer war sehr angenehm und hat sich anscheinend auf dem Holzstuhl so wohl gefühlt wie in seinem Wohnzimmersessel. Der Gottesdienst ist lockerer vonstatten gegangen als ich es von Deutschland gewohnt war (vor allem da es eine katholische Kirche war). Die Kirche selber war sehr modern und hatte sogar einen kleinen Brunnen.
Der 25.12.: Weihnachtstag. Erst ausschlafen und dann Geschenke auspacken: das ist eine Rheihen folge an die ich mich gewöhnen könnte. Dazu hatten wir massig Schnee draußen, also ein sehr gelungenes Weihnachten. Der Tag bestand aus Essen, Ausruhen, Rausgehen, Essen und Schlafen (Und noch ein paar mal mehr Essen und Ausruhen).
Am 27. war das erste Skirennen: es war bewölkt, kalt und mittendrinnen hat es zu schneien angefangen, so das man nichts mehr gesehan hat. Die Strecke war nach internationalen Richtlinien abgesteckt und es gab zwei Durchläufe.
Die Spannung kurz vor dem Start ist beinahe unerträglich. Dein Herz schlägt so laut das die Leute im Tal es hören können sollten. Obwohl es kalt ist schwitzt du aus jeder Pore. Du stehst alleine vor der Startlinie und wartest auf das Signal. Dir wird der Countdown gegeben und du kannst los. Zuerst nimmst du ein bischen Fahrt auf, dann geht es um die erste Kurve. Die Strecke ist eisüberzogen und, da die Ski-kanten nicht besonders scharf sind, rutscht du ein bischen aus der Bahn. Du fängst dich wieder und machst weiter, während du dich daran zu erinnernversuchst was dir Coach und Teamkameraden erzählt haben: immer auf den Kanten fahren und Gewicht nach unten, Schultern parallel zum Hang. Einige deiner Muskeln verkrampfen sich aber du machst weiter, Kurve für Kurve. Dann,… die letzte Drehung und du bist auf der Zielgeraden. Ein bischen geradeaus und du hast es geschaft. Pure Erleichterung durchflutet deinen Körper und lockert deine Muskeln
Viele der erfahrenen Fahrer (und die mit genug Geld) haben “Speed-Anzüge”, die sehr eng und sehr kalt sind. Die besten Zeiten waren um 36 Sekunden, meine Zeit war 46,5 Sek und die weniger Guten hatten 50-60 Sek.
Gleich nachdem ich zurück gekommen war sind wir nach Philadelphia, Pensylvania gefahren. Dort haben wir die “Liberty Bell”, Die “Independence Hall” (hier wurde die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet) und das “Benjamin Franklin Museum of Science” besucht. Die “Liberty Bell” soll angeblich am 4.Juli 1776 die Unabhängigkeit Amerikas eingeleutet haben (was allerdings nicht bestätigt ist). Das “Benjamin Franklin Museum of Science” ist ein Museum ähnlich dem “Deutschen Museum” und enthällt viele interactive Austellungsstücke.
Philadelphia hat außer der Altstadt und der Neu(en)stadt eine Chinastadt (China town) in der wir, wie auch damals in New York, eine gebratene Ente am Stück (mit Hals und Kopf ) gekauft haben.
Am Abend des 29. sind wir dann wieder in Niskayuna angekommen

 

30.12.07 09:02, kommentieren

10.12.2007

Sch(n)ee…
Noch 2 Wochen bis Weihnachten.
Am Mitwoch for einer Woche habe ich das traditionelle Weihnachtsgebäck “Christstollen” gebacken. Dabei musste ich allerdings ziehmlich improvisieren, da wir keinen Quark, selbstgemachtes Orangead und Citronat und ein recht freies Rezept hatten. Am Ende sah er dann aber doch so aus wie es sein sollte und ich habe ca.     1,5 cm Puderzucker auf der ganzen Oberflächer verteilt.
Am Freitag musste jeder im Orchester seine “addition music” vorspielen (d.h., dass man drei kleine Stücke bekommen hatt die mann in 3 Wochen lernen sollte und dann vor dem Lehrer vorspielen um die Note zu bekommen; dabei wurde allerdings nur darauf geachtet, ob man viel geübt hat.
Der Schnee kam von Freitag auf Samstag. Er kam leise und ungesehen auf Samtpfoten angeschlichen und plötzlich war er da. Es war überall weiß. Aller dings sollte dieser Schnee in der folgenden Woche zu Eis gefrieren und damit alle Gehsteige spiegelglatt und glatter warden.
Am Sonntagabend haben vermutlich tausende von Kindern in der Umgebung Eiswürfel über ihre Schulter aus dem Fenster geworfen und ihre Schlafanzüge          “auf links” getragen, denn das macht man damit der Schnee zu Eis gefriert und es für die Schulbusse unmöglich würde rechtzeitig bei der Schule anzukommen. Denn dann gibt es einen Schneetag und das heißt, dass die Schule 2 Stunden später anfängt oder gleich ganz geschlossen bleibt (es hat geholfen: am Montag die Schule 2 Stunden später angefangen).
Am Mittwoch habe ich ungefähr 6 Stunden (mit Pizzapause) in der Schule für unsere Nikolausaktion gearbeitet. Dabei konnten sich Schüler und Lehrer kleine Nikolaussäckchen bestellen die wir dan am 6.12. im Homeroom ausgeteilt haben. Ich habe mir ein kleines und Dragana,Vlatko und Nina ein großes Säckchen gekauft.
Organisiert wurde das Ganze vom Dutschclub der Schule.
Am Samstag habe ich mit Andrew und Peter einen Film über ExtremSkiing gesehen: “Warren Miller’s Playground” (Warren Miller ist der Produzent der seit 58 Jahren jedes Jahr einen Dieser Filme dreht). Es war wirklich extrem da die meisten Strecken die sie in dem Film gezeigt haben nur mit einem Helikopter zu erreichen sind und die Skifahrer auf diesen Strecken Saltos von 10-Meter Klippen machen. Sie haben auch ausgefallene Skiorte wie “Ski-Dubai” (eine Indoor-Piste wie in der Nähe von Neuss, nur viel größer; außerhalb der Halle ist Wüste, innen liegt Schnee) oder Japan.
Am nächsten Tag, gestern, haben wir unseren Wheinachtsbaum geholt und geschmückt. Dafür sind wir auf ein Feld gefahren und haben einen Baum selbst gesägt. Bis wir uns entschieden hatten war hat es bestimmt eine Stunde gedauert, da an jedem Baum irgendetwas nicht gestimmt hat. Am Nachmittag habe ich den Stollen angeschnitten und er war genau richtig: nicht zu trocken und genau richtig im Geschmack (deswegen haben wir auch schon ein Fünftel-Viertel gegessen). Am Abend hat es geschneit und daher haben wir heute wieder 2 Stunden später und ich konnte das hier schreiben.

 

10.12.07 14:34, kommentieren

25.11.2007

DC & Thanksgiving

 Nach einer etwas größeren Pause melde ich mich wieder einmal.

Am Freitag dem 16.11. sind Dragana, Nina und ich nach Washington DC geflogen (Vlatko war schon da weil er dort geschäftlich zu tun hatte). Da unser Flug um 8.30 Uhr war, wurden wir für diesen Tag von der Schule befreit. Bis wir am Flughafen waren hatte ich keine Ahnung wo wir hinfliegen und war daher positiv überrascht als es DC hieß. Wir sind in Baltimore gelandet , dann mit dem Zug nach Maryland (der Staat in dem Wachington DC liegt allerdings gehört er nicht dazu ; es ist so wie mit Berlin und Brandenburg) und dann mit der Metro bis vor das Lincoln Memorium. Dann sind wir an dem großen Obilisken vorbei und zu unserem Hotel (ein 4-Sterne-Hotel) das anscheinend irgendwie in Verbindung mit dem “Major League Cup” in Verbindung steht. Am Abend waren wir beim Italiener. Am Samstag sind wir am Congress, am White House und am Franklin Memorium vorbei gefahren, waren im “International Spy Museum” und im Hirschhorn Museum (ein Kunstmuseum). Am Sonntag sind wir mit dem Auto 7 Stunden lang zurück gefahren.
Montag und Dienstag war Schule aber schon am Mitwoch hatten wir Thanksgiving-Ferien und am gleichen Tag sind Jim und Darcy gekommen (er ein Professor an Virginia Tec  und sie Editor und Künstler). Darcy hatt ziemlich viele Allergien und Intollerranzen ( Schweinefleisch, Weizen, Lactose, Soja u.v.m) und irgendeine Muskelkrankheit, kommt damit aber sehr gut zurecht und ist sehr nett.
Am Donnerstag kommen noch ein serbisches Ehepaar (das aber auch in den US wohnt ) und Huan (ein Spanier der jetzt auch in den USA wohnt und der mit Vlatko und mit meinem Vater an Virginia Tec studiert hat)und seine Frau( die aus den Iran stammt. Diese Gesellschaft hat eine Art Tradition hinter sich da sich einige schon seit 15 Jahren immer an Thanksgiving treffen..Wir waren 10 Leute und alle in den USA wonhaft (wenn vielleich auch nur für ein halbes Jahr) aber nur 3 waren hier geboren (Nina, Darcy, Jim) und keiner  konnte nicht eine andere Sprache außer Englisch fließend sprechen. Später kam auch noch Vlatkos Bruder Ivan (der allerdings in Serbien wohnt) dazu. Zu essen gab es viel Ente und einiges mehr (viel Desert).
Es ist Tradition, dass man am Tag nach Thanksgiving um 4 Uhr oder so aufsteht, da um 5 Uhr die Geschäfte aufmachen und es immer sehr viele Spezialangebote gibt und die meißten Leute und Läden haben jetzt schon die Weihnachtsbeleuchtung draußen.
Am Samstag waren wir bei Huan eingeladen und auf dem Rückweg haben wire in Haus gesehen das so viele Lichter hatte , das es fast taghell war (zB. rießige beleutete aufblasbare Schneekugeln und Weihnachtsmänner ).
Heute hatten wire in letztes mal Barbecue und es gab sehr viel gutes Fleisch (Rind, Lamm).
Hier ein Link zu einigen meiner Bilder:
http://s238.photobucket.com/albums/ff232/max-o-t-b-p/

3 Kommentare 26.11.07 04:40, kommentieren

11.10.2007

In Köln fängt heute die Karnevalszeit an und hier ist bald  ‘Thangsgiving’

Also ab heute ist im Rheintal die Zeit der Pappnasen, Singvögel und Bierdrosseln.

Wir hingegen haben jetzt nächtens eine Außentemperatur von

-2 °C.

Am Samstag den 3. November war die Geburtstagsfeier von Dragana, die am 2.11. Geburstag hat ( zu dem Anlass hatte ich Blumen geholt und einen Kuchen gebacken,der, in aller Bescheidenheit, doch recht gut gelungen war). Mit dem Essen das wir im Vorneherein gekocht haben, dachte ich könne man eine ganze Garnison satt bekommen. Naja wie schon gesagt, dachte ich: die Wahrheit ist, dass, als alle Gäste gegangen waren, nicht mal mehr genug für ein Abend essen übrig war(und wir hatten wirklich sehr viel).

Von der englischen Kriegsfront gibt es Gutes zu berichten. Ich weiß nicht, ob es an mir oder daran liegt, dass ein paar Eltern mit meiner Englischlehrerin geredet haben (muss ziehmlich heftig gewesen sein), auf jeden Fall geht es aufwärts : A, B+ (für Gedichts-presäntation), B- (für Unterrichtsteilnahme)  und  das Alles obwohl ich davor bei ihr auf einer Gesammtnote von C- stand.

(A=1; B=2; C=3-4; D=4-5; F=6

Montag ist `Veteransday´ folglich keine Schule.

Ab nächstem Dienstag habe ich Skitraining. Während der Saison (falls Schnee liegt) werden wir zwei mal die Woche in die Berge fahren, das heißt ich komme um 21.00 nach Hause! Wir müssen für jedes Rennen, das wir fahren, 22$ zahlen. Das Training ist (Gott sei Dank) kostenlos (auch wenn ich mir die ganze Skiausrüstung zusammenleihen muss).

Für Concert Band haben wir jetzt drei Stücke bekommen, die wir vor unserem Lehrer spielen müssen um unsere Note zu bekommen. Dabei wird allerdings der Aufwand bewertet den man betrieben hat um sie zu lernen und nicht wie fehlerfrei es ist.

Hier noch ein paar Fakten :

 Das Sprudellwasser hier ist meißtens chemisch reines H2O  mit viel  CO3 (also pures Wasser mit Kohlensäure ; womit bewiesen wäre, dass man nicht stirbt wenn man salzfreies Wasser trinkt-oder jedenfalls nicht in den üblichen Mengen).

Meine Bettdecke ist mit Daunen gefüllt. Das führt dazu, dass sie sehr weich ist aber andererseits kommen die Federn irgendwie aus der Decke heraus. Das wiederum heißt, dass die Decke viele kleine Stacheln hat (die Federkiele) und ich eigentlich jeden Tag staubsaugen könnte, da der Boden am Morgen immer mit weißen Flauschfedern übersäht ist, gerade so, als ob es geschneit hätte.

Die FremdsprachenlehrerInnen an meiner Schule haben  ein kleines Schiebwägelchen auf dem jeder! einen Laptop und einen Beamer stehen hat (das ist eigentlich praktisch wenn man bedenkt, dass sie dadurch nicht alles unterm Arm tragen müssen auch wenn ich nicht die Ausgaben für Elektronikreparaturen sehen möchte).

11.11.07 23:34, kommentieren

 

Erst einmal muss ich sagen, dass die Webseite gesponnen hat und es es daher etws länger gedauert hat. (Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten und bitten um ihr Verständniss)

Halloween

Der heutige Mitwoch ist Halloween, der Tag an dem in Amerika (fast) alle Kinder und Jugentliche in Kostuemen rumlaufen und Candy einsammeln, waehrend in Deutschland alle andaechtig des Reformationstages gedenken.

Als ich heute Morgen in die Schule gekommen bin hatt es mich erst einmal umgehauen . Ich hatte erwarted, dass ein paar Leute in Kostuemen herumlaufen aber dem war nicht so: nahezu jeder war verkleidet und nicht nur in Guselkostuemen wie bei uns sondern in allen erdenklichen Formen und Farben. Eigentlich ging es genauso zu wie an Karneval nur ohne Music und die Verkleidungen waren noch viel einfallsreicher (z.B.  UPS-Box; imaginaerer Freund; igendwelche Schachteln; Madeleine, ihre 11 Mitschwestern und eine ueberdemensionale Nonne; Lumberjack uvm.). Am Abend bin ich mit Nina und ein paar anderen von Haus zu Haus gezogen (von den Suessigkeiten war nicht mehr viel uebrig als ich zurueck gekommen war, da ich schon alles aufgegessen hatte) wobei wir auf eine andere Gruppe gestossen sind, die mich daraufhin eine gute halbe Stunde ueber Deutschland ausgefragt haben (ich habe versucht einen eigenermassen guten Eindruck zu hinterlassen ).

Fuer die die wissen wollen ob ich am letzten Samstag nach Hause laufen musste kommt hier die Aufloesung:

Als ich mich das letzte Mal gemeldet habe hatt es schon wie aus Kuebeln gegossen (das ist spaeter auch nicht besser geworden, eher schlechter). Es war so nass, dass wir bis zum warm-up im Bus geblieben sind. Nach dem Warm-up waren schon alle bis auf die Knochen nass und auf der ganzen Strecke waren grosse Pfuetzen verteilt, um die man herrumgetanzt ist.

Der Start an sich war nicht besonders spektakulaer, abgesehen davon, dass es fuer die meissten von uns das Letzte war und daher von allen Ernst genommen wurde.

Die besagten Pfuetzen waren, wie sich herrausstellte, Teiche, um die nicht mehr herrumgetanzt wurde, sondern durch die man einfach durchlief. Das hatte zur Folge, dass alle Schuhe nach kuerzester Zeit absolut durchnaesst waren. Der Zieleinlauf war eine einzige Schlammspur auf der um jeden Zentimeter gekaempft wurde und ich muss leider sagen, dass ich es auch dismal wieder nicht geschafft habe mich gegen Aaron durchzusetzen. 100 Meter vor der Ziellinie war ich noch um einiges vor ihm aber da ich mir anscheinend zu sicher war oder einfach nicht wusste wie weit er hinter mir lief, hatt er mich wortgetreu auf dem letzten Meter ueberholt (ich brauche jemanden den ich jagen kann, dann bin ich viel schneller; wenn aber jemand hinter mir laeuft kann ich mein Tempo nicht einschaetzen und laufe unabsichtlich langsamer).

In diesem Moment aber war mir das so was von egal, da ich einfach nur froh war endlich alles hinter mir zu haben. Die Zeit die ich fuer meine letzten 5 CrossCountry-km gebraucht habe ist 19.39( das ist eine Verbesserung um 4 Sekunden zum letzten Mal auf dem gleichen Kurs). Es war wirklich unglaublich nass und dreckig: manche hatten weisse Socken an, welche hinterher Schwarz bis grau waren. Alle waren am Ruecken und an den Beinen Schwarz und so nass, dass es Ewigkeiten gedauert hatt um alles sauber und trocken zu bekommen. Ich weiß nicht warum aber Gott-sei-Dank
hatte ich ein Handtuch trockene Socken und ein andere Schuhe dabei, ansonsten wäre ich wohl for Kälte und Nässe eingegangen eingegangen.
(Übrigens: Coach hatte Mitleid und ich durfte doch mit dem Bus fahren; was für’n Glück)
Diesen Montag hatte ich dann noch mein finales  Abschlußtraining (das mir gezeigt hat, dass ich eindeutig noch nicht unter die ersten 10 gehöre, die noch 1-2 Rennen haben; das Nächste am Freitag). Da es mein letztes Training war muss ich es hier für die Nachwelt festhalten:            5 Minuten laufen (Normaltempo)
                3 mal 800 Meter  ( jeweils 3.20 Minuten)

                           3 mal 200 Meter ( jeweils 0.40 Minuten  und die  andere Hälfte der Runde langsam joggen)

                           5 Minuten laufen
                           2 mal 800 Meter
                           2 mal 200 Meter
                           5 Minuten laufen

PS: Ich bin schon 2 Monate in den USA

 

1 Kommentar 6.11.07 00:17, kommentieren

27.10.2007

Halloween nähert sich
Diese Woche habe ich die Kommentare von einigen Lehrern erhalten: Französisch A/ Deutsch A/ Geschichte B/ Englisch B/ Mathe B.
Ich habe erfahren, dass ich im Winter auch Skifahren kann (jetzt muss ich nur nuch Skizeug zusammenkriegen).Das werde ichanstadt des Indortracks machen (auch wenn es bestimmt lustig gewesen wäre durch die Gänge der Schule zu laufen).
Am Freitag haben alle Austauschschüler und noch ein paar Andere Kürbise geschitzt. Das macht man zwar in Deutschland auch aber nicht in dem Außmaß: Es gibt spezielle Messer zum schnitzen und einen Schaber um die Kerne zu entfernen (natürlich alles aus Plastik versteht sich). Danach sind wir zu der sogenannten „Liberty Ridge Farm“ (eine Farm die sich unter anderem auf Halloween-Events spezialisiert hat). Als es dunkel war sind wir in das „Hounted Cornmaze“ (gejagtes Maislabyrint). Maislabyrinte kannte ich schon aber nicht in dem Stil. Zuerst habe ich gedacht es sei lächerlich durch einen Haufen Grünzeug zu laufen und bemalten Leuten zu begegnen aber es war wirklich erschreckend wenn die besagten Leute plötzlich zwischen den Maisstauden herauspringen und du sie vorher nicht bemerkt hast. Um dich herum hörst du eine Vielzahl von Schreien, es regnet und die Kälte kriecht dir langsam unter die Haut. An manchen Stellen sind auch zum Teil richtig grausame Skulpturen aufgestellt (ja ja, das ist Amerika ). Plötzlich springt einer mir einer röhrenden Kettensäge aus dem Gebüsch (keine echte; hoffe ich jedenfalls) und jagt uns damit um die nächste Biegung.
Heute am Samstag ist das letzte Rennen der Saison und seit drei Tagen schmerzen meine Beine an 5 verschiedenen Stellen. Das sind keine guten Aussichten wenn mann bedenkt, dass ich heute 19.30 brechen muss oder, laut Coach, nach Hause laufen darf.  

3 Kommentare 27.10.07 17:19, kommentieren


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